Die letzte Maßnahme der Dorferneuerung wird zeitnah umgesetzt, für den Ausbau der Kreisstraßen gibt es eine neue Ankündigung des Landkreises und die Vermarktung der neuen Bauflächen am „Lehnshof“ kann beginnen.

Dorferneuerung

Die letzte Maßnahmen der Dorferneuerung, die Neugestaltung der Ortsmitte vor dem Schmiedegasthaus soll mit etwas Verzögerung nun am 17. Juni beginnen. Die Arbeiten werden von der Firma W&S Tiefbau aus Bückeburg ausgeführt und sollen zügig abgeschlossen werden, da die Stadtverwaltung bis Ende Juli alles mit der Förderstelle abgerechnet haben muss.

Ausbau der Kreisstraßen 48 / 49 einschließlich Radweg

Der Landkreis verfolgt unverändert den Plan, die Kreisstraßen 48 /49 einschließlich Radweg auszubauen. Auf die zuletzt erwähnte Sachstandsanfrage beim Landkreis erhielt die Stadt die Antwort, dass man mit der Fertigstellung der Antragsunterlagen nicht vor Ende Mai 2019 rechne und das sich daran anschließende straßenrechtliche Plangenehmigungsverfahren üblicherweise weitere acht bis zehn Wochen dauere. Ferne gebe es neuerdings seit diesem Jahr eine auf den 31. August festgelegte Frist für die Abgabe der Finanzierungsanträge einschließlich der Baureifenachweise beim Land Niedersachsen, ohne dessen erhebliche Zuschüsse die Maßnahme nicht zu verwirklichen wäre. Da man aufgrund der zeitlichen Bearbeitungsabläufe für die Antragsunterlagen die Frist in diesem Jahr wohl nicht werde einhalten können, hat man beim Landkreis nunmehr eine Baudurchführung in 2021 und 2022 vorgesehen.

Neubaugebiet „Hinter dem Junkerhof“

Die frühzeitige Bürgerbeteiligung für die Aufstellung des Bebauungsplans für das Neubaugebiet „Hinter dem Junkerhof“ ist abgeschlossen. Bevor demnächst die weiteren Verfahrensschritte bis zum Satzungsbeschluss folgen, hat der Stadtrat bereits Beschlüsse zur Vermarktung und zum Straßennamen gefasst. Während es für den Straßennamen „Lehnshof“ und für eine dreijährige Bauverpflichtung großes Einvernehmen gab, wurde von einer Verpflichtung zur Errichtung von Mehrfamilienhäusern auf einzelnen Grundstücken im Rahmen der Vergabemodalitäten abgesehen. Die Schaffung von bezahlbarem Mietwohnungsbau, der sich auf einzelnen Grundstücken in die Umgebung einfügt, soll nunmehr im Rahmen des Bebauungsplans abgesichert werden. Außerdem bemüht sich die Stadt als Verkäuferin direkt um entsprechende Bauinteressenten, die Angebote für die innerörtliche Nachfrage nach Mietwohnungen schaffen wollen. Kontrovers verlief die Diskussion zur Festlegung des Kaufpreises als eine wesentliche Vergabemodalität: mehrheitlich wurde der verwaltungsseitig vorgeschlagene Preis von 109 Euro je Quadratmeter angesichts der deutlichen höheren Preise in der Kernstadt für den Stadtteil Riepen als angemessen und vertretbar angesehen. Ich habe mich dafür eingesetzt, dass der Quadratmeterpreis mit 99 Euro wenigstens zweistellig bleibt, weil mir diese Größenordnung zur Unterscheidung der verschiedenen Wohnlagen des gesamten Stadtgebietes mit und ohne umliegender Infrastruktur wie etwa Bahnhof, Schulen und Einkaufmöglichkeiten für Riepen eher verhältnismäßig erschien und weil es sich bei diesem Baugebiet vorrangig um Flächen zur Deckung des Eigenbedarfs an Wohnflächen für die Einwohner unseres Ortes handelt und diese von ihrer eigenen Stadt nicht investorengleich mehr als kostendeckend herangezogen werden sollten. Mit dieser Auffassung konnte ich mich aber nicht durchsetzen, so dass Käufer nunmehr 109 Euro je Quadratmeter vollerschlossenen Baulands zuzüglich Vermessungskosten zahlen müssen. Insgesamt sind wir nun ein paar Schritte weiter und können parallel zur Beratung des Bebauungsplans mit der Vermarktung der Grundstücke beginnen.

 

Sobald es Neues zu berichten gibt, schreibe ich wieder.

Mit besten Grüßen,
Ralph Tegtmeier