Die Dorferneuerung ist abgeschlossen, die B 65-Sanierung mit ihren Belastungen für Riepen dauert (noch) an und die Planung für unser Neubaugebiet läuft.

Umleitungsverkehr anlässlich der Sanierung der B 65

Aktuell belastet der Umleitungsverkehr von der gesperrte Bundesstraße 65 unseren Ort erheblich. Ich habe Hinweise zu den eingerichteten Halteverboten entlang der Riepener Straße und Bitten erhalten, wie die Belastungen erträglicher gemacht werden könnten. Die Straßenverkehrsbehörde sieht allerdings leider keine andere Möglichkeit, als an den so eingerichteten Umleitungen festzuhalten.

Zwar wurde punktuell nachgebessert und zunächst die gar nicht als Umleitung ausgewiesene Verbindung nach Horsten für LKW gesperrt. Dies und die seit vergangenen Donnerstag erfolgte Vollsperrung der Kreisstraße 49 hat die Belastung allerdings in unserem gesamten Dorf noch deutlich verschärft. Ab Montag wird selbst der Bürgerbus die Haltestelle Siedlung nicht mehr anfahren, sondern an der Haltestelle Laake wenden und über Ohndorf zurück nach Bad Nenndorf fahren.

Auch wenn zu hoffen ist, dass mit der baldigen Fertigstellung des ersten Sanierungsabschnitts der B 65 wieder etwas Normalität im Ort einkehrt, stellt sich die Frage, wie es anschließend mit der beschädigten Kreisstraße weiter geht. Da die Straßenverkehrsbehörde die K 49 aufgrund der Gefahren gesperrt hat, die von den Straßenschäden ausgehenden, habe ich den Landrat um Prüfung gebeten, ob es doch eine Möglichkeit gibt, den bereits für 2021/22 avisierten Ausbau der Kreisstraßen 48 und 49 vorzuziehen. Wenigstens sollte die für PKW gesperrte Strecke für den Fahrradverkehr freigegeben werden, um Schülern die Möglichkeit zu geben, mit dem Fahrrad ohne große Umwege zur Schule fahren zu können. Mindestens werden vor einer erneuten Freigabe der Straße die Bankette baulich saniert werden müssen.

Dorferneuerung

Die Dorferneuerung ist mit der Neugestaltung der Ortsmitte vor dem Schmiedegasthaus abgeschlossen. Die zuletzt noch fehlenden Bänke und Bäume sind inzwischen aufgestellt und gepflanzt. Jetzt steht nur noch die von der Stadtverwaltung zugesagte Einweihungsfeier für diesen optisch sehr ansprechend gestalteten Dorfmittelpunkt aus!

Die für die Parkflächen im Steinbrink noch ausstehende Kennzeichnung mit Pflastersteinen mit einem „P“ ist inzwischen verkehrsbehördlich angeordnet und soll in den nächsten Wochen baulich umgesetzt werden.

Neubaugebiet „Hinter dem Junkerhof“

Das Neubaugebiet „Hinter dem Junkerhof“ lässt auf sich warten. Die Verzögerung folgt aus zwei Forderungen des Landkreises:

Der Kreuzungsbereich von Bussardweg und Kreisstraße 48 soll für die zu erwartenden Verkehrsbelastungen des Anliegerverkehrs ausgebaut werden. Bisher ist der Weg als Feldweg nicht dem öffentlichen Verkehr gewidmet und daher als Zuwegung zu den Wohngebieten der Siedlung nicht ausreichend.

Außerdem dürfen sich nach den Vorgaben des regionalen Raumordnungsprogramms (RROP) Dörfer wie Riepen nur zur Deckung des eigenen Entwicklungsbedarfs vergrößern. Da für unseren Ort aber zur Zeit im Flächennutzungsplan (FNP) der Samtgemeinde mehrere Flächen für Baulandentwicklung vorgesehen sind, sieht man beim Landkreis gemessen an den Vorgaben des RROP mit dem Neubaugebiet hinter dem Junkerhof eine Planung über Bedarf. Hier müssen Stadt- und Samtgemeindeverwaltung nachbessern. Da die nächste Anpassung des FNP aber wohl zu lange auf sich warten lassen wird, soll versucht werden, bei der Aufstellung des Bebauungsplans eine entsprechende Entwicklungsstrategie für unseren Ort aufzuzeigen, wie sich der Bedarf an 23 Wohneinheiten begründet und wie restriktiv mit der Flächenplanung bei der nächsten Aufstellung des FNP für Riepen verfahren werden soll. Damit dürfte eine zu lange Verzögerung für unser neues Baugebiet hoffentlich vermieden werden. Vor Frühjahr 2020 wird es nun aber vermutlich nicht losgehen.

Sobald es Neues zu berichten gibt, schreibe ich wieder.

Mit besten Grüßen

Ralph Tegtmeier