Ein Hubschrauber ist auf einem Flug über Riepen in eine Überlandleitung geraten und abgestürzt. In der Folge brach ein Feuer aus und Menschen waren verletzt.

Ein Horrorszenario für alle Einsatzkräfte haben Feuerwehr und Deutsches Rotes Kreuz diesmal nur zu Übungszwecken inszeniert. Diesem Szenario stellten sich Feuerwehren der Samtgemeinde Nenndorf und der Einsatzzug des DRK Schaumburg. Wie Feuerwehr-Pressewart Marco Thiele berichtet, stellten sich für die Einsatzkräfte in dieser Übung verschiedene Herausforderungen. Zunächst galt es, von der Rodenberger Aue in Ohndorf Wasser zur Absturzstelle an der Pumpstation am Ortseingang in Riepen zu schaffen. Dazu mussten Dutzende Schläuche verlegt und in regelmäßigen Abständen Pumpen aufgebaut werden.

An der eigentlichen Einsatzstelle wurde das Wasser auch dringend benötigt. Es galt schließlich, die entstandenen Brände zu löschen. Ferner mussten noch die Verletzten gesucht und gerettet werden. Einsatzkräfte durchsuchten dazu das gesamte Gelände inklusive Buschwerk. Teilweise arbeiteten die Feuerwehrleute dabei unter Atemschutz; Bei dem warmen Wetter und dem unwegsamen Gelände keine einfache Aufgabe.

Als dann die realistisch geschminkten Opfer des Absturzes gefunden waren, wurden diese schnell aus der Gefahrenzone gebracht und dem DRK übergeben. Dieses versorgte und registrierte die Verletzten. Für den Transport ins Krankenhaus sorgten schließlich die Rettungswagen des Einsatzzuges.

Die Verletzten werden in dem unwegsamen Gelände geborgen.

Die Verletzten werden in dem unwegsamen Gelände geborgen.

Die vom Riepener Ortsbrandmeister Dirk Mehring und seinem Stellvertreter Frank Sonntag ausgearbeitete Übung hatte verschiedene Ziele. Die Wasserförderung über eine lange Wegstrecke gehörte genauso dazu, wie die Kommunikation der beteiligten Einheiten und die Zusammenarbeit der Rettungsorganisationen.

Beobachter begleiteten die Übung und werden ihre Erkenntnisse in einer Nachbesprechung den beteiligten Führungskräften darstellen. An der Übung nahmen mehr als 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Deutschem Roten Kreuz mit insgesamt 14 Fahrzeugen teil.